25.9.21 Frauenkirche Dresden: PHOENIX

Gedichte des Friedenspoeten Antony Owen

Sonnabend, 25. September, 18 Uhr Frauenkirche Dresden
Uraufführung eines Chorwerks von Helene Scharfe

Der „Peace Poet“ Antony Owen, geboren und aufgewachsen in Coventry, liest aus seinen Gedichten. Der Neue Chor Dresden (Leitung: Axel Langmann) singt u.a. die Uraufführung einer Owen-Vertonung von Helene Scharfe, Schülerin der Komponistenklasse Dresden.

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden im Rahmen der Vortragsreihe „Dresdner Partnerstädte“

Eintritt frei. Weitere Infos und aktuelle Zugangsvoraussetzungen hier !

24.9.21 Lange Nacht der Künste

Werke der Komponistenklasse Dresden erklingen im Japanischen Palais

Freitag, 24. September 2021, ab 20 Uhr
Japanisches Palais, Palaisplatz 11, 01097 Dresden
„Auftrag Natur“ – Lange Nacht der Künste

Verschiedene Parcours mit Musik, Tanz, Performance, Lesungen, Videoprojektionen im Innenhof des Japanischen Palais und in der Ausstellung der Kinderbiennale – performativ geführt vom Ensemble AuditivVokal Dresden.

Zum Programm gehört eine Auswahl kurzer Stücke von Schülerinnen und Schülern der Komponistenklasse Dresden und des Konservatoriums Strasbourg aus dem Kooperationsprojekt „Voyage à Dresden“ 2020, gespielt vom Ensemble El Perro Andaluz:

Laura Fantana ,,Gedankenreise“, Johannes Mehler ,,Frühlingsmusik“, Katja Steude ,,Gefährliche Schatten“, Silas Geiert ,,Safari“, Lazare Minoumi ,,La Forêt enchantée“ (Zauberwald), Simeon Andlauer ,, La mer s‘agite“ (Das Meer ist aufgewühlt) und ,,Petite gamme“ (Kleine Tonleiter), Eve Georges „Poisson“ (Fisch), Hector Aeschbacher „Histoire d’un voyage en train“ (Geschichte einer Zugreise).

Außerdem erklingen die im Sommer 2021 entstandenen „Fanfaren“ von Gawein Bicher, Hannah Katterfeld, Cedric Haß, Romain Gachot.

Veranstalter: Sächsische Akademie der Künste in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Eintritt frei. Einlass nur nach vorheriger Anmeldung und nach Maßgabe der verfügbaren Plätze. Programm, aktuelle Zugangsvoraussetzungen und Anmeldeformular hier !

Bei der Anmeldung bitte im Kommentarfeld angeben, dass Ihr die Stücke der Komponistenklasse hören wollt, damit die Veranstalter Euch dem entsprechenden Parcour zuordnen.

Sommerkurs 2021 / Vorschau Konzerte November 2021

26.7.-3.8.21 Sommerkurs der Komponistenklasse Dresden

Gemeinsam komponieren, musizieren, improvisieren – nach einer monatelangen Online-Phase freuten sich die Schülerinnen und Schüler der Komponistenklasse Dresden, ihren Sommerkurs endlich wieder als Präsenzveranstaltung erleben zu können. Vom 26. Juli bis 3. August waren die neun- bis 18-jährigen Musik-Erfinder mit den Komponisten Silke Fraikin, Johannes Korndörfer, Annette Schlünz und Bernd Schumann in der Rothermundt-Villa des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Dresden auf der Mendelssohnallee 34 zu Gast. Neben dem täglichen Kompositionsunterricht standen auch ein Workshop zum Instrument des Jahres – „Wie baut man eine Orgel?“ – sowie Elektronische Musik, Chorsingen, ein „Ritt durch die Musikgeschichte“ und ein Ausflug in die Gemäldegalerie auf dem Programm. Beim gemeinsamen Improvisieren mit Sprache, Klängen und Bewegung ließen sich die Kursteilnehmer von Texten der Autorin Ulrike Draesner inspirieren.

Die jungen Komponisten haben im Kurs ihre Partituren für das Uraufführungskonzert im November fertiggestellt. Das Klangkollektiv Opus Eins unter der Leitung von Milko Kersten wird die frisch entstandenen Werke für Oboe, Horn, Schlagwerk, Viola, Kontrabass und Zuspielband aus der Taufe heben:

ZEITREISE „Komponistenklasse – plugged in“
Neue Musik für Live-Instrumente und Zuspiel

Sonnabend, 6.11.21 16 Uhr Festspielhaus Hellerau
in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Karten bei den Dresdner Schulkonzerten, in HELLERAU und an den Reservix-Kassen

Sonntag, 7.11.21 11 Uhr Konzertsaal der Städtischen Musikschule Chemnitz
in Kooperation mit Das Ufer e.V.
im Rahmen der Reihe „KLANGWERK – Neue Musik“

Online-Frühjahrskurs mit Überraschungsgast 29.-31.3.21

Nach der erfolgreichen Online-Premiere des Winterkurses Anfang Februar hat die Komponistenklasse Dresden aufgrund der aktuellen Lage auch ihren Frühjahrskurs vom 29. bis 31. März 2021 ausschließlich mittels Videotelefonie realisiert. Es unterrichteten die Komponisten Silke Fraikin, Johannes Korndörfer und Annette Schlünz. Neben dem Einzelunterricht in Komposition standen erneut interaktive Gruppenmeetings auf dem Programm. So hörten die Acht- bis 18-Jährigen gemeinsam Neue Musik u.a. von Karlheinz Stockhausen, Giacinto Scelsi, Brian Ferneyhough und Olivier Messiaen, tauchten in die Musikgeschichte und Instrumentenkunde ein und tauschten sich zu Fragen der Notation aus. Spannende Themen waren auch der Merzbau von Kurt Schwitters, dessen „Ursonate“ und Paul-Heinz Dittrichs Klavierkonzert (nach Kurt Schwitters). Außerdem gab es einen Workshop „Komponieren für Horn“ mit dem Hornisten Harald Heim. Einer der Höhepunkte des Kurses war eine gemeinsame Performance der Schüler zu einem Text aus dem Lyrikband „subsong“ von Ulrike Draesner. Die renommierte Autorin war spontan bei einem Video-Meeting als Überraschungsgast dabei und gab den Schülern ein Feedback zur Präsentation ihres Textes „Großgreif“.

Der nächste Kurs findet vom 26. Juli bis 3. August 2021 statt. Dann ist die Komponistenklasse zu Gast im Sächsischen Landesgymnasium für Musik Dresden.

Die Ferienkurse werden vom Verein Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V. veranstaltet und von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert.

Online-Winterkurs 31.1.-3.2.21

Unter dem Motto „Komponistenklasse – plugged in“ startete die Komponistenklasse Dresden ins neue Jahr. Infolge des Lockdowns und aufgrund der veränderten Ferientermine fand der Winterkurs diesmal als Online-Kompaktkurs statt. Die Nachfrage war groß, alle Kursplätze waren schnell vergeben.

Vom 31. Januar bis 3. Februar erhielten Kinder und Jugendliche online Einzelunterricht in Komposition, hörten in Video-Meetings gemeinsam Neue Musik und unternahmen einen „Ritt durch die Musikgeschichte“. Es unterrichteten die Komponisten Silke Fraikin, Johannes Korndörfer, Annette Schlünz und Bernd Schumann. Zudem ging es um Elektroakustische Komposition und die Anwendung von Audioprogrammen (Coaching Ole Jana). Ein Höhepunkt des Kurses war der Workshop „Komponieren für Oboe“ mit dem Dresdner Oboisten Arnfried Falk.

Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

14.11.20 um 16 Uhr Online-Konzert mit 28 Uraufführungen „Voyage à Dresden – Voyage à Strasbourg“

Familienkonzert mit Neuer Musik von Kindern und Jugendlichen
anlässlich des Jubiläums „30 Jahre Städtepartnerschaft Dresden – Strasbourg“

Aufgrund der aktuellen Lage konnten die geplanten Konzerte nicht live im Konservatorium Strasbourg, im Festspielhaus Hellerau und in der Städtischen Musikschule Chemnitz stattfinden. Stattdessen wird gestreamt (auf der Website von HELLEAU):

14. November 2020, 16 Uhr

Die Aufführung findet in Kooperation mit dem Conservatoire de Strasbourg, mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden im Rahmen von „4:3 Kammer Musik Neu light“ sowie mit Das Ufer e.V. Chemnitz im Rahmen der Reihe KLANGWERK – Neue Musik statt.

Das Ensemble collective lovemusic aus Strasbourg musiziert im dortigen Saal des Konservatoriums: Emiliano Gavito (Flöte), Adam Starkie (Klarinette), Christian Lozano (Gitarre), Vincent Lhermet (Akkordeon), Lola Malique (Violoncello). Die jungen Komponistinnen und Komponisten stellen sich selbst und ihre Werke in kurzen Videos vor.

Die Jungkomponisten haben ihre Stücke unter Anleitung der Komponisten Silke Fraikin, Johannes Korndörfer und Annette Schlünz geschrieben und bis zuletzt mit den Musikern (u.a. in Video-Meetings) an ihren Partituren gefeilt. In Dresden und Strasbourg wurde fieberhaft an der Produktion des Konzertvideos mit 14 kurzen und kurzweiligen Kompositionen aus Dresden und ebenso vielen Stücken aus Strasbourg gearbeitet.

Unser Dank gilt allen Partnern in Dresden, Chemnitz und Strasbourg, vor allem dem Conservatoire de Strasbourg und dem Team in HELLERAU, den Musikern von collective lovemusic sowie allen Förderern, Spendern, Helfern und Unterstützern beiderseits der Grenze, ohne deren unermüdlichen Einsatz die Präsentation der neuen Werke unter den aktuellen Bedingungen nicht zustandegekommen wäre. 

Da dem Verein Konzerteinnahmen entgehen, möchten wir natürlich auch darauf hinweisen, dass wir uns über eine Spende auf das Vereinskonto (z.B. in Höhe des Ticketpreises) sehr freuen würden. Auf Wunsch senden wir den Spendern als Dankeschön eine von uns eine selbstgenähte Mund-und-Nasen-Maske mit handschriftlichen Noten (Autographen-Ausdruck) aus der Komponistenklasse zu (so lange der Vorrat reicht).

Gefördert durch den Deutsch-Französischen Bürgerfonds, die Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Ehrung für Silke Fraikin, Ekkehard Saretz und David Timm

„Musik in Sachsen“ – 07.09.2020

Der Sächsische Musikrat hat am Sonntag zum 10. Mal die Johann Walter Plakette vergeben.

Mit Silke Fraikin (Dresden), Ekkehard Saretz (Torgau) und David Timm (Leipzig) wurden am 6. September in der Torgauer Stadtkirche drei Persönlichkeiten geehrt, die auf sehr unterschiedliche Weise die Musikkultur in Sachsen befördert haben. Der Präsident des Sächsischen Musikrates, Prof. Milko Kersten übergab die Plaketten in Anwesenheit der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch. Annette Schlünz, Landeskirchenmusikdirektor Dietrich Ehrenwerth und Prof. Dr. Christoph Krummacher übernahmen die Laudationen.

Silke Fraikin wurde für ihr künstlerisches Wirken als Kompositionspädagogin und die damit verbundenen Verdienste um die zeitgenössische Musik und deren Vermittlung die Johann Walter Plakette des Sächsischen Musikrates verliehen. Mit Silke Fraikin besitzt das Musikleben eine hoch angesehene Persönlichkeit, die als Komponistin und Kulturmanagerin tätig ist und sich aus dieser Erfahrung heraus in besonderem Maße kompetent für die musikalische Nachwuchsförderung engagiert. Damit gelingt es ihr, Impulse für die lebendige und spielerische Aneignung zeitgenössischer Musik zu setzen und seit Jahrzehnten wesentliche Beiträge zur lebendigen Fortentwicklung unserer Musikkultur zu leisten.

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20.-26.7.20 Sommerkurs der Komponistenklasse Dresden

Mit ihrem Sommerkurs war die Komponistenklasse Dresden in diesem Jahr im Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Dresden zu Gast. Teilnehmer waren komponierende Kinder und Jugendliche aus Dresden und Umgebung. Unter Anleitung der Komponisten Silke Fraikin, Johannes Korndörfer und Annette Schlünz arbeiteten sie an ihren Partituren für das Projekt „Voyage a Dresden“, dessen Ergebnisse im Herbst anlässlich des 30. Jubiläums der Städtepartnerschaft Dresden – Strasbourg vom Ensemble collective lovemusic aus Dresdens Partnerstadt präsentiert werden. Zum Kursplan gehörten neben dem Kompositionsunterricht auch Themen wie Freies Improvisieren, Geschichte der Notation, Elektroakustische Komposition, Gehörbildung, Musikhören u.v.m.

Coaching Elektroakustische Komposition: Ole Jana / Pädagogische Begleitung: Louise Schlünz / Projektleitung: Silke Fraikin / Projektkoordination: Stefanie Schwerk

Der Ferienkurs in der Villa Rothermundt des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Dresden wurde veranstaltet vom Verein Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V. und gefördert von der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

1.-12.7.20 Workshop mit collective lovemusic

Der ursprünglich für Mitte Mai geplante Frühjahrsworkshop der Komponistenklasse Dresden mit dem Ensemble collective lovemusic (Strasbourg) fand aufgrund der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie vom 1. bis 12. Juli in einem neuen Format statt. In Video-Meetings, mittels Audio- und Video-Aufnahmen und in Webinaren arbeiteten Emiliano Gavito (Flöte), Adam Starkie (Klarinette), Christian Lozano (Gitarre), Vincent Lhermet (Akkordeon) und Lola Malique (Violoncello) mit den jungen Komponierenden aus Dresden und Strasbourg an ihren Stücken für das Projekt „Voyage a Strasbourg“, das im Herbst im Konservatorium Strasbourg anlässlich „30 Jahre Städtepartner Dresden – Strasbourg“ präsentiert wird. Die Jungkomponisten erlebten die ersten Seiten ihrer im Entstehen befindlichen Kompositionen in klanglicher Umsetzung durch die französischen Musiker und erhielten ein professionelles Feedback zu Themen wie Notation, Spieltechnik, Instrumentierung, Dynamik, Artikulation, um an ihren Stücken weiterzuarbeiten und die Partituren in Vorbereitung der für November geplanten Uraufführungen fertigzustellen.

Der vom Verein Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V. veranstaltete Workshop wurde gefördert von der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz und von der Landesdirektion Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

„Das Wohlpräparierte Klavier“ – Neues Album für die Jugend

Endlich ist es so weit, unser Neues Jugendalbum mit 20 Klavierstücken von Kindern und Jugendlichen ist erschienen – eine Fundgrube für Klavierpädagogen und heranwachsende Pianisten:

„Das Wohlpräparierte Klavier“ – Neues Album für die Jugend / „Le clavier bien préparé“ – Nouvel Album pour la jeunesse / „The Well-Prepared Clavier“ – New Album for the Young / Herausgeber: Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V. / ISMN M-2057-2518-1 / Copyright 2020 by Edition Gravis Verlag GmbH eg 2652 / Siehe Katalog des Verlags.

 „Die Stücke, die die Kinder gewöhnlich in den Klavierstunden lernen, sind so schlecht, daß Robert auf den Gedanken kam, ein Heft, eine Art Album lauter Kinderstücke zu komponieren und herauszugeben.“ (Clara Schumann in ihrem Tagebuch am 1. September 1848)

Nachdem wir wiederholt Anfragen nach neuer Klavierliteratur erhielten, die sich für Klavierschüler eignet, aber gleichzeitig künstlerischen Ansprüchen gerecht wird, haben wir komponierende Kinder und Jugendliche angeregt, selbst Klavierstücke zu schreiben. Sie schufen kleine musikalische Szenen mit assoziativen Titeln wie „Waldgeheimnis“ oder „Winterpanorama“. Dabei gingen sie auch auf die Suche nach neuen Klängen, bezogen ungewöhnliche Spieltechniken ein und entdeckten das Innere des Flügels.

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