9.10.22 Auszüge aus „Das wohlpräparierte Klavier“ beim Festival Sandstein & Musik

Sonntag, 9. Oktober 2022, 17 Uhr Kirche St. Marien Dohna

Klavierabend „Charakterstücke“ – Peter Rösel spielt Werke von Franz Schubert und Robert Schumann

Im Vorprogramm: Klavierschülerinnen und -schüler der Musikschule „Sächsische Schweiz“

Aus: „Das wohlpräparierte Klavier – Neues Album für die Jugend“
Klavierstücke von Kindern und Jugendlichen der Komponistenklasse Dresden
und des Konservatoriums Strasbourg (Frankreich)

Helene Scharfe (geb. 2003)
Safari (komponiert mit 12 Jahren)
Der Anfang
Antilopen
Elefanten-Walzer
Jagender Löwe
Sonnenuntergang
am Klavier: Nele Viertel und Elisabet Hiller

Romain Gachot-Neveu (geb. 2005)
Image (Bild) (komponiert mit 12 Jahren)
am Klavier: Johanna Schneider

Béla Jeremia Noll (geb. 2007)
Waldgeheimnis (komponiert mit 9 Jahren)
am Klavier: Lukas Adam

Louis-Victor Wipf (geb. 2006)
Paysage de printemps (Frühlingslandschaft)
für Klavier zu 4 Händen (komponiert mit 13 Jahren)
am Klavier: Clemens Leuner und Enno Lähner

Johannes Conrad (geb. 1999)
Schmetterlings Tod (komponiert mit 16 Jahren)
am Klavier: Theresa Kuhn

Sprecherin: Theresa Kuhn
Leitung: Cornelia Lattke

Weitere Infos & Tickets beim Veranstalter

Hannah Katterfeld

„Meine 8 Jahre in der Komponistenklasse haben mir nicht nur viele Freunde, sondern auch viele Erfahrungen beschert. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, mit so vielen außergewöhnlichen Musikern etc. zusammengearbeitet zu haben. Das Wissen, was ich mir über die Jahre angeeignet habe, nutze ich noch heute, und auch wenn ich nicht vorhabe, die Komposition zum Beruf zu machen (momentan zieht es mich zum Orgelbau) wird es definitiv ein Hobby bleiben. Aber wer weiß, was noch kommt. Auf was ich aber auf jeden Fall immer gerne zurückblicken werde, sind die Ferienkurse und den Spaß, den ich dabei hatte.“

(August 2022)

24.7.22 Orgelkonzert mit Ivan Terekhanov

Im Rahmen des Sommerkurses der Komponistenklasse Dresden

Der junge Organist Ivan Terekhanov aus Strasbourg gestaltete am Sonntag, 24.7.22 in der Ev. Kirche Limbach (bei Wilsdruff) ein Konzert mit Werken von Johann Sebastian Bach und Max Reger sowie mit Improvisationen nach Themenwünschen aus dem Publikum. Das gut besuchte und mit viel Beifall bedachte Orgelkonzert wurde im Rahmen des Sommerkurses der Komponistenklasse Dresden veranstaltet, der vom 18. bis 26. Juli 2022 im Rittergut Limbach stattfand. Terekhanov war im Kurs mit einem Orgelworkshop zu Gast und arbeitete mit Kompositionsschülern aus Dresden und Strasbourg zusammen.

Seit 2016 studiert er am Conservatoire de Strasbourg in Frankreich Orgel bei Johann Vexo, Generalbass bei Francis Jacob, Kontrapunkt bei Daniel Tchalik, Polyphonie bei Hervé Jamet, Komposition bei Annette Schlünz und Improvisation bei Daniel Maurer und Vincent Dubois.

Im November 2022 wirkt er erstmals als Organist und Komponist bei den Uraufführungskonzerten der Komponistenklasse Dresden im Rahmen des Festjahres SCHÜTZ22 in Dresden, Chemnitz und Magdeburg mit.

23.6.22 Klavierabend des Landesgymnasiums beim Festival YOUNG STAGE in Hellerau

Donnerstag, 23.6.22, 19 Uhr HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste

„Das Wohlpräparierte Klavier“

Um Waldgeheimnisse, Schmetterlinge, Katzen oder einen Wüterich geht es in den Klavierstücken von Kindern und Jugendlichen, die mitten im ersten Corona-Lockdown im „Neuen Album für die Jugend“ erschienen sind. Eine Auswahl dieser kurzen Klavierszenen präsentieren junge Pianistinnen und Pianisten beim Festival Young Stage in Hellerau, darunter „Image“ von Romain Gachot-Neveu, „Winterpanorama“ von Vinzent Zschuppe, „Schmetterlings Tod“ von Johannes Conrad, „Pisici“ (Katzen) von Carl Fantana und „Sonnenuntergang“ aus „Safari“ von Helene Scharfe.
Zudem bringen sie im großen Saal des Festspielhauses Ergebnisse eines Klaviermeisterkurses mit Prof. Peter Eicher zu Gehör. Der moderierte Klavierabend ist geeignet für Schülergruppen und Familien (Dauer ca. 115 Minuten einschließlich einer Konzertpause).

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Klavierabteilung des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik (11 bis 18 Jahre): Eva Ceralová, Valentin Simon, Ava Kasper, Vera Nikulina, Jonas Kerda, Sofiia Zakharova und Yufang Fan.

Künstlerische Leitung und Moderation: Prof. Aleksandra Mikulska

Klingende Präsentation des 2020 von der Komponistenklasse Dresden herausgegebenen Notenbands „Das Wohlpräparierte Klavier – Neues Album für die Jugend“ mit Klavierstücken von Kindern und Jugendlichen (edition gravis, eg 2652).

Eintrittskarten zu 11 (erm. 7) Euro im Hellerau Ticketshop und an der Abendkasse. Familientickets zu 25 Euro (für 2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) können über das Besucherzentrum Hellerau gebucht werden: ticket@hellerau.org, Tel. 0351 2646246. Gruppentickets ab 10 Personen für 8 Euro pro Person (ermäßigt 6 Euro pro Person). Schülergruppen ab 10 Personen (bis zu 18 Jahren) erhalten Tickets für 6 Euro pro Person sowie ein kostenloses Lehrer:innen-Ticket.

29.6.22 NeMu-Kids-Konzerte in Chemnitz

9:30 & 10:30 Konzertsaal der Städtischen Musikschule Chemnitz, Gerichtsstr. 1

Klangexperimente zum Hören und Mitmachen – Neue Musik für Kinder
In der Reihe „Neue Musik Kids“ führen Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz Kompositionen von jungen und junggebliebenen Komponisten auf, so auch Werke von Schülern der Komponistenklasse Dresden.
Darunter sind dieses Jahr drei Uraufführungen zum Thema „Klimaschutz“:

Helene Scharfe „Requiem for Morteratsch“ für Flöte, Trompete, Tuba, Violine, Harfe, Klavier und Schlagzeug (UA)
Jonas Kerda „Nehmt Euch in acht“ für Klavier (UA)
Julius Balsukat „Schmelzender Gletscher“ für Flöte, Trompete, Tuba, Violine, Harfe, Schlagzeug und Zuspiel (UA)

Auf Wunsch der Neue-Musik-Kids-Konzerte komponierten Schüler der Komponistenklasse Dresden für das Konzertprogramm 2020 zum Thema Klimaschutz den Chemnitzer Musikern neue Musikstücke „auf den Leib“. Auf Anregung der Musiker spielten dabei der gefährdete Morteratsch-Gletscher und mit Kontaktmikrofonen aufgenommene Sounds des schmelzenden Gletschers eine Rolle. Nach coronabedingten Konzertabsagen und Terminverschiebungen freuen sich alle auf die nun endlich stattfindenden Uraufführungen (Leitung: Mechthild Reichel). Außerdem erklingen „Die große Schildkrötenfanfare vom Südchinesischen Meer“ von G. Ligeti, „Das Gras wie’s wächst“ von P. Hoch, „Herr der Winde“ von K. H. Stahmer und eine Gletscher-Improvisation.

Es musizieren Sarah Pascher (Flöte), Petra Ruzicka (Harfe), Mechthild Reichel (Violine), Thomas Irmen (Trompete), Dan Ratiu (Klavier), Edgar Schilling (Tuba) und Jens Gagelmann (Schlagzeug).
Eine Veranstaltung der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz in Kooperation mit der Komponistenklasse Dresden.

18.-26.7.22 Sommerkurs der Komponistenklasse Dresden

Der diesjährige Sommerkurs konnte endlich wieder im Rittergut Limbach stattfinden. Teilnehmer waren acht- bis 18-jährige Schülerinnen und Schüler der Komponistenklasse Dresden sowie Gastschüler vom Konservatorium Strasbourg.

Kursdozenten: Silke Fraikin (Dresden), Johannes Korndörfer (Dresden), Annette Schlünz (Strasbourg), Bernd Schumann (Göttingen)
Pädagogische Begleitung: Sophia Schulz (Dresden)

Neben dem täglichen Kompositionsunterricht und dem gemeinsamen Musizieren, Singen und Improvisieren standen auch Gehörbildung, Musikhören, „Ein Ritt durch die Musikgeschichte“ sowie eine Begegnung mit dem jungen Organisten Ivan Terekhanov aus Strasbourg auf dem Programm.

Die jungen Komponistinnen und Komponisten arbeiteten an ihren Werken für Orgel und fünfstimmiges Vokalensemble, die im November von AuditivVokal Dresden (Leitung: Olaf Katzer) und Ivan Terekhanov (Orgel) uraufgeführt werden. Sie sind am 5.11.22 16 Uhr in der Auferstehungskirche Dresden, am 6.11.22 16 Uhr in der Schloßkirche Chemnitz und am 11.11.22 19.30 Uhr in der St. Gertraudenkirche Magdeburg zu erleben.

Der Kurs wurde veranstaltet vom Verein Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V. und gefördert von der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

13.-18.2.22 Winterkurs der Komponistenklasse Dresden

Wie komponiert man für Orgel? Und was geschieht beim Vertonen von Texten? Diesen und vielen anderen Fragen widmete sich die Komponistenklasse Dresden in den Winterferien beim gemeinsamen Komponieren, Improvisieren und Musizieren.

Vom 13. bis 18. Februar waren die zehn- bis 17-jährigen Musik-Erfinder mit den Komponisten Silke Fraikin, Johannes Korndörfer und Annette Schlünz in der Rothermundt-Villa des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Dresden zu Gast. Neben dem täglichen Kompositionsunterricht, Musikhören und Chorsingen standen auch eine Lesung mit der Berliner Autorin Ulrike Schuster und ein Tagesausflug nach Chemnitz auf dem Programm. Im Orgelworkshop mit Kirchenmusikdirektor Siegfried Petri lernten die Kursteilnehmer die Vleugels-Orgel der Chemnitzer Schloßkirche kennen. Eine Führung im benachbarten Schloßbergmuseum schloss sich an.

Der sechstägige Kurs wurde vom Verein Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V. veranstaltet und von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie vom Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden gefördert.

13.11.21 ab 16 Uhr Konzertstream ZEITREISE

ZEITREISE – Komponistenklasse plugged in“
Neue Musik für Live-Instrumente und Zuspiel

Familienkonzert mit dem Klangkollektiv Opus Eins unter Milko Kersten (Leitung & Moderation)

STREAM
Am 13.11.21 ab 16 Uhr startet der Stream auf der Website von HELLERAU. Dort steht auch das Programmheft des Uraufführungskonzertes zum Download bereit. Wenn Sie die Fortsetzung unserer Arbeit mit den jungen Komponierenden unterstützen möchten, freut sich unser Förderverein über eine Spende.

Musikalische Ausflüge per Schiff, Postkutsche und Straßenbahn, ein „Orchester der Klingeltöne“, „Echo-Musik“, „Der Kuckuck und der Specht“ u.v.m. Die Schüler komponierten unter Anleitung von Silke Fraikin, Johannes Korndörfer, Annette Schlünz, Bernd Schumann und haben ihre Stücke gemeinsam mit den Musikern erarbeitet. Das Klangkollektiv Opus Eins mit Arnfried Falk (Oboe), Harald Heim (Horn), Johannes Kilian (Schlagwerk), Caroline Kersten (Viola), Luca Marei Kühne (Kontrabass), Ole Jana (Zuspiel) musizierte unter der Leitung von Milko Kersten.

Veranstalter: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Kooperation mit Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V.

Wir danken unseren Partnern und Förderern sowie allen Mitwirkenden und Helfenden vor und hinter den Kulissen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.

Gefördert von der Stiftung Kunst und Musik für Dresden, der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz und von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Präsentiert von: Dresdner Neueste Nachrichten

Machen Sie mal Ihr Handy lauter!

Mit der Komponistenklasse Dresden ging es auf „Zeitreise“.

Dresdner Neueste Nachrichten – W. Schwanebeck, 8.11.21

Komponist müsste man sein – man hätte vielleicht nach Monaten des Lockdowns statt missratenen Backexperimenten mehr vorzuzeigen gehabt. Die Schüler der von Silke Fraikin geleiteten Komponistenklasse Dresden waren fleißiger, wie ihr am Sonnabend präsentiertes Uraufführungskonzert (veranstaltet in Kooperation mit Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste) belegte. Aus den „elektrifizierenden“ Erfahrungen mehrerer Workshops entstanden Musikstücke, die unter dem Titel „Zeit-reise – Komponistenklasse plugged in“ im Festspielhaus Hellerauerklangen.
Der Titel ist durchaus doppeldeutig. Einerseits entsteht der Zeitreiseeffekt durch den Kontrast zwischen traditionellem Instrumentarium und elektronischen Zuspielelementen, andererseits wirkte auch der Konzert-rahmen beinah aus der Zeit gefallen. Für den ein oder anderen jüngeren Besucher mag der bis auf den letzten (verfügbaren) Platz besetzte Saal wie der Blick ins Geschichtsbuch gewirkt haben: Schau an, früher wurden Konzerte also mal vor Publikum gespielt, so-so …
Ideenreichtum, den die 14 jungen Komponisten an den Tag legten, unterstrich jedenfalls, dass diese Stücke ein großes Publikum und ein Live-Konzert verdienen. Wie es bei der Komponistenklasse Tradition hat, lag die Ausführung in den fähigen Händen versierter Instrumentalisten, in diesem Jahr beim Klangkollektiv Opus Eins mit Arnfried Falk(Oboe), Harald Heim (Horn), Johannes Kilian (Schlagwerk), Caroline Kersten (Bratsche), Luca Marei Kühne (Kontrabass) und Ole Jana (Klangregie). In kurzen Werkstattgesprächen entlockte Dirigent Milko Kersten den jungen Komponisten zudem pointierte Einblicke in ihr Vorgehen.


Zeitmaschine aus Geräuschen und Klangschichten

Während manche einfach „drauf los“ schreiben (wie Cosima Dorothea Clauß bei ihrem Oboen-Solo oder Yufang Fan bei ihrem filigranen Nachtstück), gehen andere von Strukturprinzipien aus. Jonas Kerda zaubert ein stimmiges „Trio für 4 Instrumente“ (!) auf die Bühne, Johannes Mehler nutzt für seine pfiffige „Echomusik“ den Konzertraum auch szenisch, um den Widerhall zu erproben, während Elias Krauße aus Geräuschen und Klangschichten eine Zeitmaschine baut, um der Pandemie zu entfliehen. Julius Tadeus Balsukat schließlich bastelt in seinem „Zahlenstück“ 12 geistreiche Miniaturen rund um die Welt der Ziffern.
Die schiere Vielfalt, die aus diesen Handschriften spricht, verrät auch, dass die Lehrer der Klasse (Silke Fraikin und Johannes Korndörfer) ihren Schülern keine Bauanleitungen aufdrängen, sondern viel zulassen und die Schülerideen behutsam begleiten. In vielen Fällen geht es darum, Geschichten musikalisch umzusetzen, etwa das von Cedric Haß vertonte Spiel seiner „Katzenbabys“ oder einen Dialog zwischen „Kuckuck und Specht“. Lässt Dirigent Kersten bei letzterem selbst den Astknacken, um etwas Wald ins Festspielhaus zu zaubern, greifen andere auf eingespielte Klangschnipsel und Toncollagen zurück.
Gawein Albrecht Bicher, mit dessen „Tonband-Ouvertüre“ der verdunkelte Saal zu Beginn in Stimmung kommt, lädt das Publikum in „Nächster Halt: Straßenbahn“ auf eine Reise mit viel Lokalkolorit ein; auch Tom Seidels „Postkutsche“ und Hannah Katterfelds Stück „Wenn Musiker auf ’nem Wagen sitzen“ überzeugen mit melodiösen Panoramablicken, wenn sie die Instrumentalisten auf Kutschfahrt durch die Region schicken. Silas Geiert löste dagegen mit den ersten zwei Teilen einer ge-planten musikalischen Schiffsreise von Hamburg nach New York eine überregionale Fahrkarte.

Störgeräusche des Konzertbetriebs integriert

Dass sich auch traditionelle Formate mit Leben füllen lassen, zeigteLeonore Bicher mit ihrer „Kammermusik I“ (eigens fürs Konzert uminstrumentiert) und Lilly-Marlen Bauer mit ihren einfallsreichen Variationen über „Die Vogelhochzeit“. Ben Weikelt machte schließlich zur großen Freude des Publikums da weiter, wo Loriot einst mit seiner Husten-symphonie aufgehört hat, die alle Störgeräusche des Konzertbetriebs in Griegs „Ases Tod“ integrierte. Bei seinem „Orchester der Klingeltöne“ lässt Weikelt einen herrlich schwermütigen Satz mehrfach von klingelnden Handys unterbrechen, in deren sture Repetitionen das Ensembleschließlich als Begleitband einfällt.
Wer das Konzert noch einmal nacherleben oder sich gegebenenfalls an der richtigen Stelle selbst mit dem Handy ins Ensemble einreihen möchte, hat dazu am kommenden Wochenende Gelegenheit, wenn das Programm noch einmal auf der Hellerauer Webseite gestreamt wird.
Stream 13.11., 16 Uhr, im Internet unter hellerau.org/zeitreise-online
Mehr Informationen: komponistenklasse.de

7.11.21 11 Uhr Gesprächskonzert in Chemnitz

„ZEITREISE – Komponistenklasse plugged in“ am 7.11.21 11 Uhr im Konzertsaal der Städtischen Musikschule Chemnitz

Gesprächskonzert mit dem Klangkollektiv Opus Eins unter Milko Kersten (Leitung & Moderation) mit einer Ouvertüre des Ensemble C und Mitgliedern des Jugendsinfonieorchesters der Städtischen Musikschule Chemnitz

Auf dem Programm stand eine „Zeitreise“ mit musikalischen Ausflügen per Schiff, Postkutsche und Straßenbahn, eine „Echo-Musik“, „Der Kuckuck und der Specht“ u.v.m. Die Schüler komponierten unter Anleitung von Silke Fraikin, Johannes Korndörfer, Annette Schlünz, Bernd Schumann und haben ihre Stücke gemeinsam mit den Musikern erarbeitet. Das Klangkollektiv Opus Eins mit Arnfried Falk (Oboe), Harald Heim (Horn), Johannes Kilian (Schlagwerk), Caroline Kersten (Viola), Luca Marei Kühne (Kontrabass), Ole Jana (Zuspiel) musizierte unter der Leitung von Milko Kersten.

Die Ouvertüre des Konzerts gestalteten das Ensemble C und Mitglieder des Jugendsinfonieorchesters der Städtischen Musikschule Chemnitz unter Leitung von Andreas Winkler. Zu erleben war ein Ausschnitt aus dem experimentellen Kurzfilm „Schönherr-Sinfonie“ des Frankenberger Filmemachers Patrick Müller mit Live-Vertonung durch das Chemnitzer Musikschulensemble.

Eine Veranstaltung von Das Ufer e.V. in Kooperation mit Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V. im Rahmen der Reihe KLANGWERK – Neue Musik. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Stadt Chemnitz.



Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regeln in der Städtischen Musikschule Chemnitz. Dazu zählen die Pflicht zur Vorlage eines Impf- und Genesenen- oder Testnachweises (3G-Regel) und zur Kontakterfassung aller Mitwirkenden und Besucher. Für den Testnachweis gilt ein tagesaktueller Test (nicht älter als 24 Stunden und von einem Testzentrum, Arztpraxis, Apotheke ausgestellt). Ein Testnachweis ist nicht erforderlich für Schülerinnen und Schüler, die einer Testpflicht nach der Schul- und Kita-Corona-Schutzverordnung unterliegen. Maskenpflicht im Treppenhaus, Flur, Vorraum zum Konzertsaal – am eigenen Sitzplatz im Konzertsaal und auf der Bühne darf die Maske abgenommen werden.

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