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Fruchtbare Zusammenrottung

Dresdner Neueste Nachrichten – Wieland Schwanebeck, 4.1.17

Dresdner Künstler spielten ein Benefizkonzert für Syrien

Musik führt nicht nur die Menschen zusammen, sondern auch die Applaus-Kulturen, und diese können durch größere Gräben getrennt sein als Kulturräume und Nationen. Was den Klassik-Freund vom Jazz-Hörer oder vom Liedgut-Liebhaber trennt, merkt man erst so richtig, wenn ihr Klatsch-Ethos aufeinanderprallt: zwischen den einzelnen Titeln? Gar innerhalb eines Stücks? Oder erst, wenn der Taktstock fällt? Im gemeinsamen Applaus zu vereinen, was sonst aneinander vorbei klatscht, war nur einer der Erfolge des von der Dresdner Komponistin Silke Fraikin in der Dreikönigskirche organisierten großen Benefizkonzerts für die Syrien-Hilfe mehr…

Spiel mir das Lied von der Kaffeedosenharfe

Dresdner Neueste Nachrichten – Wieland Schwanebeck, 28.9.16

„Unerhörte Klänge“ beim Jahreskonzert der Komponistenklasse Dresden

Ach ja, die Neue Musik: In den großen Konzerthäusern immer noch eher in homöopathischen Dosen verabreicht, weil sich selbst hingebungsvolle Musikfreunde nur allzu selten gleich auf ein komplettes Konzertprogramm einlassen. Hätten die Herren der Zwölfton-Schöpfung zur Steigerung ihrer Beliebtheit beim Publikum vielleicht mal besser die „Schüttelfrau“, die „Kaffeedosenharfe“ und die „Strohhalmflöte“ erfunden, aber das haben nun an ihrer Stelle die 8- bis 16-jährigen Schüler der von Silke Fraikin geleiteten Komponistenklasse Dresden erledigen müssen. Diese trauten sich mehr…

Antike Haarspaltereien

Dresdner Neueste Nachrichten – Wieland Schwanebeck, 5.10.15

Die Komponistenklasse Dresden präsentiert mit dem Heinrich Schütz Musikfest ihr erstes Musiktheater „Traum der Frisöse“

Der Friseur ist als Intimus der Mächtigen eigentlich ein prädestinierter Zeitzeuge – wieso hat Guido Knopp noch nichts darüber gemacht? Wer wissen will, was für Staatsgeheimnisse beim Haareschneiden ausgeplappert werden, kann in Woody Allens Satire „Die Schmidt-Memoiren“ nachlesen oder den nicht minder brillanten „Traum der Frisöse“ besuchen, mit dem die von Silke Fraikin geleitete Komponistenklasse Dresden in Kooperation mit der Serkowitzer Volksoper sowie dem Heinrich Schütz Musikfest am Sonnabend im Konzertsaal der Dresdner Hochschule für Musik auftrumpfte.

Anders als bei ihren bisherigen Jahreskonzerten präsentierte die aus jungen Komponisten im Alter zwischen 10 und 20 bestehende Klasse dabei erstmals ein gemeinsam verfasstes, abendfüllendes Stück, zu dem sie durch einen Besuch bei den Alten Meistern angeregt wurde – Gillis van Coninxloos „Landschaft mit dem Urteil des Midas“ (1588) wurde zum Ausgangspunkt für einen komödiantischen Thriller über Wahrheit, Whistleblowing mehr…

Vom Traktor verführt

Dresdner Neueste Nachrichten – Wieland Schwanebeck, 19.5.15

In Bärwalde melden sich die KlangKunstHöfe zurück

[…] Am Sonntag stand dann vor allem der künstlerische Nachwuchs im Mittelpunkt – neben den Dresdner Spatzen unter Leitung von Claudia Sebastian-Bertsch waren es jüngere Stammgäste der KlangKunstHöfe, die zu überzeugen wussten. Die von Silke Fraikin geleitete Komponistenklasse Dresden trug pointierte Kammermusikstücke (darunter zahlreiche Uraufführungen) bei, deren kompetente Darbietung dem von Andreas Winkler geleiteten, hervorragenden Ensemble C aus Chemnitz oblag. Die jungen Musiker brillierten nicht nur als versierte Improvisatoren, die auf Zuruf Tiere in Musik setzten, sondern wurden auch den Kompositionen wie Jan Rentschs „Furiosem Waldspaziergang“ oder Mariam Winklers „Unter der Erde“ vollauf gerecht. […]

Das Echo der Äxte im Walde

Dresdner Neueste Nachrichten – Wieland Schwanebeck, 15.10.14

Jahreskonzert der Dresdner Komponistenklasse im Festspielhaus Hellerau

String Quartet, also: Streichquartett – das gibt es in der Konzertstadt Dresden eigentlich immer irgendwo. „Strings in Quartet“ aber, und dann auch noch von sieben (statt vier) Instrumentalisten dargeboten? Das Programmheft klärt auf: Der Komposition von Ión López Leal liegt die physikalische Stringtheorie mit ihren vier Komponenten zugrunde. Ein aus Dresdner Sinfonikern bestehendes Ensemble brachte unter Leitung Milko Kerstens im Jahreskonzert der Komponistenklasse Dresden im Festspielhaus Hellerau Musik von Komponisten zwischen 8 und 19 Jahren zur Aufführung, die unter Anleitung von Silke Fraikin und Johannes Korndörfer eigene Ideen aufs (Noten-)Papier bringen.
Der Konzerttitel „Teivazaré“ ist dem Beitrag von Marlene Roitsch entlehnt und lässt surreale, fantasievolle Gegenwelten und -klänge erwarten, und das gebotene Programm enttäuscht nicht mehr…

Komponistenklasse Dresden und Ensemble C als „Überraschendste Künstler“ im Spielzeitrückblick erwähnt

Dresdner Neueste Nachrichten – Kerstin Leiße, 15.7.14

Entfesseltes Drama

Was war, was wird? Was war herausragend, wo konnten Erwartungen dagegen nicht erfüllt werden? Auch die vergangene Kultursaison hatte wieder vieles im Angebot: zwischen großartigen Aufführungen und missratenen Abenden. Nun gehen DNN-Autoren zum wiederholten Mal auf Erinnerungsreise mit Blick auf die abgelaufene Saison. Wie jede Rezension, wie jeder subjektive Blick auf kulturelle Veranstaltungen in Dresden soll auch dieser Rückblick streitbar sein und durchaus Widersprüche produzieren. Heute bilanziert Kerstin Leiße. mehr…

Bühne kann Spaß machen

Dresdner Neueste Nachrichten – Gabriele Gorgas, 7.7.14

Fast 2500 Besucher – bei „kids on stage“ im Festspielhaus Hellerau dürfen selbst Kleinstkinder und Großeltern mit auf die Bühne

[…] Dass dem Festival mit insgesamt knapp 2500 Besuchern trotz großer Fußballereignisse das Publikum nicht ausgegangen ist, scheint kaum verwunderlich. Weil es überhaupt keine Frage ist – wenn sich Kinder und Jugendliche auf die Bühne wagen, setzen auch die stolzen Eltern, Geschwister, Großeltern Prämissen. Und bei „Härtefällen“ gibt es dann eben schon mal von der Bühne eine Information zum aktuellen Spielstand. Wie beispielsweise bei der Moderation zum Preisträgerkonzert des Jugend-Kompositionswettbewerbs „Verträumt und zugedeckt – Geschichten und Lieder aus der Nacht“ im Großen Saal. mehr…

Verrückter Gockel trifft auf Katzengiraffe

Dresdner Neueste Nachrichten – Wieland Schwanebeck, 20.5.14

Hölzernes Jubiläum in Bärwalde – die fünfte Runde der „KlangKunstHöfe“, die sich in den vergangenen Jahren einen Platz als feste Größe im regionalen Kulturkalender erspielt haben […]
Unter der Überschrift „Kuh, Katze, Kaulquappe“ stand das musikalisch-literarische Programm im Zeichen eines geradezu zoologischen Bildungsauftrags, denn die jungen Autoren der Kinderlesebühne Dresden hatten (unter Anleitung von Johanna Borsdorf, Jana Neddermeyer und Ulrike Wotzlaw) einigem Getier in bislang unerforschten Fantasielandschaften nachgespürt. So erfuhr man von Lea Engelhaupts Meerschweinchenhasen mit nur einem Ohr, von Clemens Korndörfers bärenfressender Katzengiraffe mit der Schaufel am Bauch, und von Emma Schnabels merkwürdigem Hybridling, dem Schweinefroschfantenkuhpferd – „groß wie ein Blauwal, aber so leicht wie eine Maus“. Umrahmt wurde dieser erste Programmteil von kleinen Tierkompositionen aus der Feder von Schülern der von Silke Fraikin geleiteten Komponistenklasse Dresden (u.a. Helene Scharfes „Frösche unterm Eis“ und Lukas Ernsts „Die Kuh“), die einmal mehr außergewöhnliche Proben ihres Wirkens lieferten.
Außergewöhnlich darf man auch die Arbeit des Chemnitzer Ensembles C bezeichnen, dem die Uraufführung dieser und anderer neuer Stücke (u.a. von Richard Kolm und Vinzent Zschuppe) oblag und von dessen Kaliber es in einer besseren Welt mehr gäbe. […]
Für weitere nuancierte Momente in der Kulturscheune sorgten die 15-jährige Helene Winkler in einem aus Cello-Suiten von Bach und eigener Lyrik bestehenden Programm sowie der Klarinettist Daniel Rothe, der solistische Werke von Strawinsky und Bela Kovacs ebenso wie das vom Komponistenklassenschüler Ole Jana stammende, bei „Jugend komponiert“ preisgekrönte Stück „Verlustig“ zur Uraufführung brachte […] 

Neues von den Klang-Poeten

Dresdner Neuste Nachrichten – Hartmut Schütz, 8.10.2013:

Für Überraschungen sind die Konzerte der Komponistenklasse Dresden stets gut. Nicht nur, weil sie ausschließlich neueste Musik bieten, auch die Erkundung der Klangwelten – diesmal unter dem Titel „Welten der Natur – Neue Musik-Geschichten“ – entpuppt sich beim Hören als immer neues Abenteuer. […] Bemerkenswert war, wie interessiert einige der Schüler den Farben des Instrumentariums nachspürten. Die Möglichkeit, damit bildhaft und klanglich filigran zu komponieren, verlieh diesen Werken den besonderen Reiz. Nie zu kurz kam der Humor, mit dem sich musikalisch vielleicht am prägnantesten erzählen ließ. […]

Es tönen die Scheunen

Dresdner Neueste Nachrichten – Wieland Schwanebeck/Hartmut Schütz, 13.5.13:

Musik und mehr bei den vierten KlangKunstHöfen in Bärwalde

[…] Von Barock bis Rock ist musikalisch alles möglich, die mehr oder weniger versteckten Ausstellungen sind humorvoll und ernst. Dem aufmerksamen Besucher entgeht nicht das tönende Wartehäuschen nahe der Kirche, hinter dem die elektronische Komposition „Kraazzedim“ erklingt.
Das ehrgeizigste Projekt hatte einmal mehr der Nachwuchs gestemmt: Unter dem Titel „Verträumt und zugedeckt auf der Wiese“ gaben sich die Kinderlesebühne Dresden sowie die Komponistenklasse Dresden die Ehre und setzten ihre bereits im Vorjahr umjubelte Kooperation mit dem Chemnitzer Ensemble C unter Leitung von Andreas Winkler fort. Neben Lyrik um Seiltänzer und Traumwelten kamen aktuelle Arbeitsproben aus der von Silke Fraikin geleiteten Komponistenklasse (darunter drei Uraufführungen, wie z.B. Ion Lopez Leals „Quartett“ sowie Goetz Bienerts „Katzenjammer“) zur Aufführung. Kein noch so kurioses Thema ist tabu, auch die solistischen Beiträge spielen die jungen Musiker ebenso selbstverständlich wie ernsthaft. […]

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