Julia Rarisch

Komponistenklasse – das hieß Stifte spitzen und Notenpapier einpacken statt der Badehose und dann rein in den Rausch von Noten und Musikinstrumente. Interpreten „zum Anfassen“ und die Frage, was passiert, wenn man den Schalltrichter der Posaune beim Spielen ins Wasser hält. Wir Schüler waren eine bunte Mischung, die gemeinsam beim Singen harmonierten und musizierten, aber auch ganz schön viel Rabazz machen konnten.
In den Jahreskonzerten wurde hörbar, was der Kopf ersponnen hat. Ich glaube, spurlos ging das an niemandem von uns vorbei. Für mich ist das Komponieren immer noch Teil des Lebens und als Musikerin widme ich mich intensiv der zeitgenössischen Musik, das wäre wohl nicht so ohne die Komponistenklasse geworden.

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